Die Seeklinik
Der geniale Chirurg und Chefarzt der Seeklinik kämpft mit seinem Team aus Ärzten und Schwestern den ewigen Kampf gegen Krankheit und Tod. Wird er ein Frühchen retten können? Kann er das Leiden des berühmten Stardirigenten lindern, der beinahe am Leben verzweifelt? Und was ist mit dem jungen Paar, das neben Gallensteinen und einem Nierentumor vor allem gegen die Alkoholkrankheit des Mannes zu kämpfen hat? Doch die Seeklinik ist ebenso Schauplatz ungewöhnlicher Liebesgeschichten. So kommt in all dem Trubel ein junger Mann endlich mit seiner Traumfrau zusammen – und auch für ein paar der anderen Patienten gibt es ein überraschendes Happy End...
Autor: Julia Bach
Illustration: istockphoto.com/Andreas Pechan
ca. 212 Seiten
Personen :
10 männliche und 10 weibliche Rollen
Männliche Hauptrolle
Stefan Müller, Junggeselle und ein alter Freund von Johanna und Achim; lässt die beiden vorübergehend bei sich wohnen; schon lange heimlich in Johanna verliebt, will aber seinem Freund nicht die Frau ausspannen; ist überglücklich, als Johanna seine Gefühle erwidert und sie endlich eine gemeinsame Zukunft planen können; trotz harscher Kritik und einer vorübergehenden Abkehr von Achim bleibt am Ende sogar die Freundschaft der beiden Männer bestehen.
Weibliche Hauptrolle
Johanna Kohl, junge, schlanke, schöne Frau; wollte sich eigentlich von ihrem spielsüchtigen Ehemann Achim scheiden lassen, gibt der Ehe jedoch noch eine Chance, als sie erfährt, dass sie schwanger ist; im siebten Monat der Schwangerschaft kann sie ihren Ehemann endlich überzeugen, ihre gemeinsame, monatelange Auslandstour abzubrechen und in Seeshaupt sesshaft zu werden; das Baby kommt jedoch viel zu früh und überlebt die lebensrettende OP nicht; Johanna, die während der gesamten Schwangerschaft nur einmal beim Arzt war, fühlt sich schuldig und findet Trost bei Stefan, einem Freund des Ehepaars; die beiden verlieben sich, doch aus Rücksicht auf ihren kranken Ehemann können sie zunächst keine Beziehung führen; erst als Achim wieder genesen ist und seine Frau „freigibt“, finden Johanna und Stefan endgültig zusammen.
Ehemann der weiblichen Hauptrolle
Achim Kohl, Johannas Ehemann; ehemals Radiomoderator, nun hochgradig spielsüchtig; verspielt das Geld seiner Frau und ist wenig begeistert, als er wegen ihrer Schwangerschaft seine Spielcasino-Tour abbrechen muss; ist nie da für Johanna und zeigt auch keine Emotionen, als sein Baby stirbt; erst die Diagnose "Knochenkrebs" und die Amputation eines Beines läutern ihn; findet wieder zu sich selbst und willigt schließlich auch in die Scheidung ein.
Chefarzt
Dr. Andreas Herzberger, Chefarzt der Seeklinik; Frauenarzt und Chirurg, der sein Fach beherrscht und auch neuen Methoden gegenüber aufgeschlossen ist; glücklich verheiratet mit Ramona; um ihn ist keine eigene Handlung gebaut, er ist jedoch stets anwesend und der behandelnde Arzt der meisten genannten Patienten.
Internistin
Dr. Ramona Herzberger, Internistin in der Seeklinik; Ehefrau Dr. Herzbergers; große Bewunderin des Stardirigenten Michael Kaminsky, den sie schließlich auch wegen seiner Gicht behandelt.
Patientin
Lena Obermeier, leidet unter Gallensteinen und wird deshalb in der Seeklinik operiert; dort offenbart sich, dass sie von ihrem alkoholsüchtigen Mann Franz geschlagen wird; will sich von ihm trennen, entscheidet sich jedoch dagegen, als bei ihrem Mann ein Nierentumor diagnostiziert wird; nach der erfolgreich verlaufenen OP überredet sie Franz zu einer Entziehungskur, nach der die beiden endlich wieder glücklich werden.
Ehemann der Patientin
Franz Obermeier, Lenas Ehemann; alkoholkrank und schon mehrmals gewalttätig gegenüber seiner Frau; will ihr zuliebe den Alkohol aufgeben, leidet jedoch unter schweren Entzugserscheinungen (Wahnvorstellungen) und wird immer wieder rückfällig; als er wegen eines Nierentumors operiert wird, wird auch seine Alkoholsucht entdeckt; ein anschließender Entzug und seine aufrichtige Liebe zu Lena ermöglichen eine Umkehr und schließlich ein Happy End für das Ehepaar.
Berühmter Dirigent
Michael Kaminsky, berühmter Dirigent; Anfang 50, schlohweißes, längeres Haar; braungebrannt und gut aussehend; ist mit der 15 Jahre jüngeren Nadja Fontaine zusammen; muss aufgrund eines Gichtanfalls ein Konzert abbrechen, auf dem auch Andreas und Ramona Herzberger sind; in der Seeklinik trifft er zufällig seine Tochter Lavinia wieder, die er nicht mehr gesehen hat, seit er ihre Mutter damals verlassen hat; das Wiedersehen und die Krankheit verändern sein Leben; versöhnt sich mit Lavinia und macht seiner Ex-Frau Helga erneut einen Heiratsantrag.
Tochter des Dirigenten
Lavinia Kaminsky, Tochter des Stardirigenten Michael Kaminsky; Mitte 20; große, braune Augen; will mit ihrem Vater nichts mehr zu tun haben; studiert Medizin und arbeitet nebenbei als Aushilfsschwester in der Seeklinik; ihre Reserviertheit schwindet, als sie merkt, wie krank ihr Vater ist; verliebt sich am Ende im Eiltempo in den Pianisten Gottfried Schumann.
Exfrau des Dirigenten
Helga Kaminsky, Lavinias Mutter und Exfrau von Michael; wurde damals von ihrem Ehemann betrogen und verlassen; ist nachsichtiger als ihre Tochter und möchte, dass die sich wieder mit ihrem Vater verträgt; am Ende kommt sie überraschend wieder mit Michael zusammen.
Persönlicher Assistent des Dirigenten
Bert Hanf, Michaels persönlicher Assistent; jüngerer Mann mit Brille; ist immer zur Stelle und hilft seinem kranken Chef, wo immer es geht.
Junge Geliebte des Dirigenten
Nadja Fontaine, Michaels wesentlich jüngere Geliebte; lässt sich von ihm aushalten; trägt nur teure Klamotten; zickig; als sie von Michaels Krankheit erfährt, verlässt sie ihn.
Junger Pianist
Gottfried Schumann, bekannter junger Pianist; Mitte 30; schwarze Haare und blaue Augen; besucht seinen guten Freund Michael in der Klinik; verliebt sich Knall auf Fall in Lavinia und hält sogleich um ihre Hand an.
Gynäkologe
Dr. Jakob Gerlach, Leiter der gynäkologischen Abteilung und einer der Oberärzte.
Chirurg
Dr. Hermann Plinkert, Chirurg und Oberarzt.
Internist und Oberarzt
Dr. Manfred Huber, Internist und Oberarzt; stellt eine Fehldiagnose bei Franz Obermeier, woraufhin er selbst kündigen möchte; der Chefarzt hält jedoch viel von ihm und lässt die Kündigung deshalb nicht zu.
Anästhesistin
Dr. Sabine Lentzen, Anästhesistin.
OP-Schwester
Schwester Gisela, OP-Schwester.
Erfahrene Krankenschwester
Schwester Gudrun, gutmütige, erfahrene Schwester, die immer zur Stelle ist.
Haushälterin der männlichen Hauptrolle
Luise, Haushälterin von Stefan; um die 50; etwas rundlich; gutmütig und hilfsbereit.
Nicht personalisiert werden:
Beate, eine Urlaubsbekanntschaft von Stefan und deren Bruder Ludger, ein Saufkumpan von Franz.
Renate, rothaarige Ex-Freundin von Stefan Prof. Grunwald, Arztkollege von Dr. Herzberger, der ihn um eine zweite Meinung bittet.
Ich habe das Buch 'Die Seeklinik' zuerst geschenkt bekommen und habe mich köstlich amüsiert und das Buch an einem Tage ausgelesen, weil es so spannend und unterhaltsam war, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Daraufhin habe ich dieses Buch für eine Freundin fertigen lassen, und ihr ist es genauso ergangen. Es war bestimmt nicht das letzte Buch, welches ich verschenkt habe. Vielen Dank für diese schönen Lesestunden - ich war begeistert.
Gertrud B. aus Köln
"Wir hatten eine Silvesterparty mit dem Motto das Krankenhaus am Rande der Stadt. Habe die Seeklinik genommen und die Rollen an Freunde verteilt und das Cover war eine Collage von den Freunden. Die Reaktion war unglaublich und es wurde viel gelacht. Wir sprechen uns nur noch mit unserem Buchberuf an, obwohl keiner da tätig ist. Dr. Kohl, Schwester Rosi etc..."
Judith S. aus Mönchengladbach
Abriss
Arztroman mit drei parallel ablaufenden Handlungssträngen, jeder Menge dramatischen Ereignissen (u.a. Tod eines Frühgeborenen, Beinamputation) und familiären Verwicklungen; dennoch mit glücklichem Ausgang für alle personalisierbaren Figuren.Schauplatz
die Seeklinik am Starnberger See der Ort SeeshauptEpoche
GegenwartLeseprobe
Der Oberarzt ging, und Achim schloss die Augen. Bilder aus seinem Leben zogen vorbei wie ein Film. Glückliche Bilder aus glücklichen Zeiten. Und das sollte alles vorbei sein? Vielleicht nicht, aber würde er als Krüppel je wieder glücklich sein können? Mit nur einem Bein und der Aussicht, vielleicht trotzdem zu sterben? Konnte man das noch Leben nennen?„Sie wissen doch noch gar nicht, wie der Befund ausfällt”, kam die Stimme seines Nachbarn aus dem Nebenbett. „Vielleicht ist Ihre ganze Angst umsonst.”
„Vielleicht.” Achim sah sich mit einem Bein über die Straße humpeln.
Da klingelte das Telefon. Er hörte Johannas Stimme. „Hallo Achim. Weißt du schon etwas?”
„Noch nichts.”
„Soll ich dich besuchen?”
„Lieber nicht.”
„Wirklich nicht? Ich komme gern.”
„Nicht heute. Ich möchte allein sein.”
„Ich verstehe. Soll ich dich heute Abend noch mal anrufen?”
„Wenn du Lust hast.”
„Ich werde anrufen, vielleicht weißt du dann schon mehr. Bis dahin alles Gute, Achim.”
„Danke.” Er legte auf.
Zehn Minuten vor sechs ging die Tür auf. Herein kam Stefan.
„Ich habe mit Dr. Huber gesprochen”, sagte Stefan nach der Begrüßung.
„Hat er dir von der möglichen Amputation erzählt?”
Stefan nickte nur. „Es ist furchtbar, aber es ist eine Chance. Und außerdem steht der Befund ja noch gar nicht fest. Er kann immer noch ‚gutartig’ lauten.”
Aber Achim hörte nicht mehr zu. „Wegen einer harmlosen Beule”, murmelte er in Gedanken. „Kannst du dir das vorstellen? Wegen einer Prellung bin ich gekommen. Jetzt liege ich hier mit aufgeschnittenem Knie, und es endet womöglich mit einer Amputation.”
„Vielleicht, Achim, vielleicht aber auch nicht. Die Chancen stehen 50 zu 50.”
„Eins zu eins”, wiederholte Achim. „Das ist wie Münzen werfen, Kopf oder Zahl?” Er blickte Stefan an.
Der senkte den Blick. Er wollte Achim trösten und ablenken, aber beides misslang.
Als Stefan das Zimmer verließ, kam er sich fast wie ein Verräter vor, weil er gesund war. Weil er mit beiden Beinen die Treppe hinuntergehen konnte.
Johanna war so erschüttert, dass sie minutenlang überhaupt nicht sprechen konnte. „Eine Amputation”, wiederholte sie dann. „An diese Möglichkeit habe ich überhaupt nicht gedacht. Aber das ist ja entsetzlich, das ist...”
„Beruhige dich, Johanna. Eine Amputation kommt nur dann in Frage, wenn der Tumor bösartig ist. Und dann schwebt Achim in Lebensgefahr.” Stefan wiederholte, was ihm der Oberarzt erklärt hatte.
„Das hat er nicht verdient”, flüsterte Johanna. „So ein Schicksal nicht. Er mag leichtsinnig und verantwortungslos sein und egoistisch und wer weiß, was noch alles. Aber so ein Los wünsche ich ihm nicht. Das wünscht man seinem schlimmsten Feind nicht. Und Achim ist mein Mann, ich bin immer noch mit ihm verheiratet.” Sie schaute zu Stefan auf.
Schweigend setzte er sich neben sie und nahm sie in die Arme. Er war genauso erschüttert.
Hoffentlich ist der Tumor gutartig, dachte Johanna. Hoffentlich! Nichts wünsche ich mehr als das!
Nennungshäufigkeit
Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.
Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.
Männliche Hauptrolle
Weibliche Hauptrolle
Ehemann der weiblichen Hauptrolle
Chefarzt
Internistin
Patientin
Ehemann der Patientin
Berühmter Dirigent
Tochter des Dirigenten
Exfrau des Dirigenten
Persönlicher Assistent des Dirigenten
Junge Geliebte des Dirigenten
Junger Pianist
Gynäkologe
Chirurg
Internist und Oberarzt
Anästhesistin
OP-Schwester
Erfahrene Krankenschwester
Haushälterin der männlichen Hauptrolle
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