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Mord & Muskat

Ein kleines Säckchen mit Muskatnüssen, das in einem römisch-keltischen Doppelgrab gefunden wird, gibt Anlass zu Spekulationen, denn das Gewürz wurde auch im Grab eines jung verstorbenen Kriegerfürsten gefunden. Während die quirlige Kochbuchautorin über einen zweitausend Jahre alten Mord spekuliert, wird ihre Tochter in einen ganz aktuellen Fall hineingezogen, der sich ebenfalls um Muskat dreht. Können beide Delikte am Ende aufgeklärt werden? Die Zeiten haben sich verändert, doch unser Handeln und Fühlen erzeugt manchmal erstaunliche Parallelen, die eine Brücke zu einer fernen Zeit schlagen.

Autor: Heather O' Lance
Illustration: shutterstock.com / oksix
ca. 212 Seiten

Ab 26.99 EUR inkl. 7% MWSt
zzgl. Versandkosten

"Ein tolles Produkt, welches als Geschenk bei jedem gut ankommen dürfte. Meiner Mutter hat es sehr gefallen."

Anke H. aus Wolfsburg

 

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Abriss

Zwei Freundinnen, eine Kochbuchautorin und eine Archäologin, machen sich an die Aufklärung eines rätselhaften Todes von vor zweitausend Jahren. Zur gleichen Zeit wird die Tochter mit einem ganz ähnlichen aktuellen Fall konfrontiert. Die Aufklärung wird in der Gegenwart und in der Vergangenheit spannend.

Schauplatz

Unbenannter Ort in Deutschland; unbenannter Ort in Britannien, 50 n. Chr.

Epoche

Gegenwart (Deutschland) und 50 n. Chr. (Britannien)

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Pesonen

6 weibliche und 4 männliche Rollen

Die Mutter, eine frisch gebackene Kochbuchautorin

Sabine Wellers, gute Köchin und begeistert von ihrem neuen Projekt, einem keltischen Kochbuch. Sie ist fröhlich, experimentierfreudig, sehr geschickt auf hohen Absätzen und trinkt gerne leichten Weißwein. Ihre große Leidenschaft sind romantische Liebesromane, deshalb hat sie große Freude daran, über das Leben des bei der Ausgrabung gefundenen Römers und seiner keltischen Frau zu spekulieren. Auch wenn sie für diese Theorien immer wieder den Spott von Lucy und Annemarie erntet, so trifft sie mit ihren Vermutungen manchmal genau ins Schwarze. Welche Geschichte die Keltin und den Römer wirklich verbindet, bleibt aber auch für sie ein Geheimnis.

Die Tochter, eine engagierte Ärztin

Lucy Wellers, ernsthaft und verantwortungsbewusst, Ärztin mit einer Leidenschaft für altertümliche Geschichte und einem Faible für ihren alten Fiat; perfektionistisch in ihrem Beruf, schaltet nur schwer von der Arbeit ab, kocht nur ungerne. Die Symptome ihres Patienten Marc Sommer machen sie stutzig; so untersucht sie seinen Fall genauer und findet heraus, dass er vergiftet wurde. Immer mehr wird sie in die Ermittlungen hineingezogen. Dazu muss sie auch einen Waffenstillstand mit ihrem früheren Schulfreund und derzeitigen Lieblingsfeind Andi Beier schließen. Durch ihre Zusammenarbeit gelingt es den beiden, das Verbrechen aufzuklären. Das Kochbuchprojekt ihrer Mutter unterstützt Lucy durch fleißiges Probieren der keltischen Kreationen, den romantischen Spekulationen ihrer Mutter zu den Hintergründen des Keltengrabes steht sie jedoch eher skeptisch gegenüber.

Die beste Freundin/Tante; eine Archäologin

Annemarie Geldern, Archäologin, die ihr Leben der Erforschung des Altertums verschrieben hat. Dass auch Lucy eine Leidenschaft für antike Geschichte entwickelt hat, sieht sie gerne. Sie leitet die Ausgrabung, bei der das ungewöhnliche Doppelgrab gefunden wird. Anders als Sabine bleibt sie stets wissenschaftlich und faktenorientiert, bei Spekulationen hält sie sich sehr zurück. Sie stellt den Kontakt zu dem englischen Historiker John Spencer her, der selbst einen interessanten Grabesfund gemacht hat.

Der spleenige britische Historiker

John Spencer, britischer Historiker, der so sehr in seiner Arbeit aufgeht, dass er manchmal sogar den Toten näher erscheint als den Lebenden. Mit seiner feinen, zuweilen spleenigen Art wirkt er wie ein Gentleman aus einem alten englischen BBC-Film, doch er hat auch Humor und ein offenes Ohr für Sabines Theorien.

Der forsche Polizeikommissar

Andi Beier, Polizeikommissar, der für den Fall Marc Sommer zuständig ist und zuerst nicht an eine Vergiftung glaubt. Bei der Befragung geht er sehr forsch vor und zieht so nicht zum ersten Mal Lucys Ärger auf sich. Die beiden, die sich aus der Schule kennen, kultivieren eine Art Hass-Liebe, doch für diesen Fall beschließen sie einen Waffenstillstand und nähern sich einander wieder etwas an. Gemeinsam gelingt es ihnen, den Fall zu lösen.

Die taffe Krankenschwester

Sonja, OP-Schwester, sehr verlässlich, sachlich und mit trockenem Humor. Sie ist mit Lucy befreundet.

Der heitere Assistenzarzt

Steffen, Assistenzarzt, Kollege von Lucy und immer fröhlich.

Der gefährlich lebende Patient

Marc Sommer, Patient von Lucy, der nach einem Autounfall auf seine relativ leichten Verletzungen äußerst heftig reagiert. Die Untersuchungen der Ärzte ergeben, dass er mit Muskatnuss vergiftet wurde und deshalb die Kontrolle über sein Auto verloren hat. Kurz darauf erleidet er einen zweiten schweren Zusammenbruch, der wieder auf Gift – diesmal Fingerhut – zurückzuführen ist. Als Verdächtige rückt schnell seine Exfreundin ins Visier der Ermittler. Sie ist für die erste Vergiftung verantwortlich. Die zweite Vergiftung geht jedoch auf ein anderes Konto – das seiner neuen Freundin.

Die eifersüchtige Exfreundin

Anja Michelsen, Exfreundin von Marc, Betreiberin eines Ladens für Naturheilmittel, versteht sich auf Kräuterkunde, misstraut der modernen Medizin, stets auffallend elegant gekleidet und gestylt. Da sie in Marcs Patientenverfügung aufgeführt ist, wird sie nach dessen Unfall benachrichtigt. Sie ist sehr um Beherrschung bemüht, verliert aber dann doch die Nerven. Es stellt sich heraus, dass sie das Ende der Beziehung zu Marc nicht akzeptieren wollte. Die Überdosis Muskatnuss sollte ihn nicht umbringen, sondern nur seine Hemmungen ihr gegenüber senken. Dass er einen Autounfall bauen würde, hatte sie nicht eingeplant.

Die undurchsichtige neue Freundin

Laura Schön, neue Freundin von Marc, arbeitet im Marketing, ist der Exfreundin in gewisser Weise ähnlich, hat eine angenehme Stimme. Sie hat es satt, dass ihr Freund immer noch Rücksicht auf Anja nimmt und vermutet auch, dass zwischen den beiden noch nicht alles aus ist. Um die Exfreundin endgültig los zu werden, vergiftet sie Marc erneut und versucht, diesen Giftanschlag Anja in die Schuhe zu schieben. Im Gegensatz zu Anja handelt sie kalt und berechnend.

 

Folgende Personen werden nicht personalisiert:

Die Schwester von Marc, die nur erwähnt wird

Krankenschwestern und Patienten

Archäologen und Studenten bei der Ausgrabung

Ein Museumsdirektor

Ein Polizist und Kollege von Andi Beier

In der Parallelhandlung in Britannien, etwa 50 n. Chr., erscheinen:

Der Römer Virinius, seine Frau Cornelia Sian, ihr Vater, ein keltischer Fürst, Sians Bruder Caillean und ihre Freundin Ratobriga, außerdem der junge Fürst Eoghann, der mit Sian verlobt ist, dann aber umgebracht wird.

Während sich die keltischen Bretonen verzweifelt gegen die Invasion der Römer wehren, nimmt Caillean den Römer Virinius gefangen. Sian, die als Geisel jahrelang in Rom gelebt hat, soll zwischen ihrem Volk und dem Römer als Übersetzerin vermitteln; dabei fasst sie immer mehr Zuneigung zu ihm, was Eoghann, ihrem Verlobten, nicht gefällt. Schnell entfacht ein Machtkampf zwischen dem Fürsten, Sians Vater, und Eoghann, wobei der römische Gefangene im Mittelpunkt steht. Es wird beschlossen, dass der Römer sterben soll, doch Sian will das nicht zulassen. Mit unerwarteter Hilfe entwirft sie einen Fluchtplan, doch am Ende kommt alles anders.

(Kursiv: wird durch Ihre Angaben ersetzt)

Der Fiat holperte über einen Feldweg. Die Umgebung kam Lucy von ihrem letzten Besuch vage bekannt vor, aber mehr nicht. Sie kniff die grün-braunen Augen gegen die Sonne zusammen, schob die Sonnenbrille fester auf die Nase und drehte den Kopf. Ein erwartungsvolles Lächeln flog über ihr Gesicht, als sie rechter Hand die Absperrungen der Ausgrabungsstätte sah. Menschen bewegten sich mit der vorsichtigen Begeisterung von echten Archäologen hin und her. Augenblicklich kehrte die Erinnerung zurück, wie sie selbst in vor Dreck starrenden Jeans mit gebeugtem Nacken am Survey teilgenommen hatte. Die Begeisterung über jede Tonscherbe, die sie aus der kalten, feuchten Erde gezogen hatte, ließ sich fast mit der einer gelungenen Operation vergleichen. Sie parkte ihren Fiat am Feldrand und bewegte sich mit automatischer Vorsicht über das Feld. Sofort kam ihr ein junger Mann entgegen. Lucy versuchte, an ihm vorbeizuspähen. Sie konnte es kaum erwarten, einen Blick in den ausgehobenen Graben zu werfen.
„Entschuldigung, aber Sie dürfen hier nicht…“
Ihr strahlendes Lächeln schnitt den Rest seiner Worte ab. „Ich weiß, ich weiß. Ist Frau Doktor Geldern hier irgendwo?“
„Sind Sie verabredet?“
Lucy nickte nichtssagend. „So etwas in der Art. Können Sie Ihr Bescheid sagen?“
Der junge Mann warf einen Blick hinter sich. Er wirkte immer noch nicht überzeugt, schien aber keine Lust auf Diskussionen zu haben. „Kommen Sie einfach mit. Aber seien Sie vorsichtig.“
Ohne ein weiteres Wort drehte er sich um und Lucy folgte. Neugierig versuchte sie, einen Blick auf das Geschehen zu erhaschen, aber die interessanten Stellen waren zu weit entfernt und in der ausgehobenen Erde verborgen. „Was haben Sie eigentlich gefunden?“
Der junge Mann, auf dessen Wangen ein beginnender Sonnenbrand glühte, zögerte, aber schließlich konnte er seine Begeisterung für die Sache doch nicht zügeln. „Wir werden heute eines der Gräber öffnen. Es ist größer als die anderen, ein Doppelgrab und…“
Mama?“
Der junge Mann brach ab und blickte Lucy verdutzt an. Die wiederum starrte auf die beiden Frauen, die sich in einiger Entfernung über einen ausgehobenen Graben beugten. Beide drehten sich um, als sie den Ausruf hörten.
Der junge Mann räusperte sich. „Entschuldigen Sie, aber…“
Diesmal war es Sabine, die ihn unterbrach. Auf hohen Hacken stöckelte sie ihrer Tochter entgegen. „Lucy, was für eine nette Überraschung! Was machst du denn hier?“
„Ich dachte, du hättest mich gestern eingeladen. Hallo, Tante Annemarie.“
Die zweite Frau, deren ausgewaschene Jeans einen deutlichen Kontrast zu Sabines Aufmachung bildete, lächelte kurz. Sie wischte sich die Erdklumpen von den Händen und umarmte Lucy fest. „Schön, dich einmal wieder zu sehen! Welche Einladung?“
Mama hat mir gestern erzählt, dass du ihr bei ihrem Kochbuch hilfst. Eigentlich war sie ganz begeistert von einem toten Keltenkrieger, über den du mir vielleicht mehr erzählen kannst. Aber im Museum wurde mir dann gesagt, dass hier spannende Entwicklungen warten. Ich habe gehört, dass heute ein Grab geöffnet wird.“ Mit funkelnden Augen schob sie sich an den beiden älteren Frauen vorbei und spähte in das Loch. „Ist es das? Wo ist denn der Grabstein?“
„Den haben wir schon ins Museum transportieren lassen. Aber schau nicht so enttäuscht. Wir haben den Abklatsch.“
„Abklatsch?“, fragte Sabine.
Annemarie Geldern schüttelte mit einem übertriebenen Seufzer den Kopf. „Hast du denn nach Jahren an meiner Freundesseite gar nichts gelernt? Lucy, mach du mich stolz!“
Lucy lachte. „Ein Abklatsch ist ein Abdruck von einer Inschrift. Papier, oder?“
Annemarie nickte. „Oft sind Inschriften verwaschen oder beschädigt. So sichern wir alles, was wir sofort aus der Erde holen. Kommt mit, ihr solltet sowieso aus der Sonne raus. Hier passiert erst mal nichts.“ Sie marschierte voran.

Birgit Erwin

Birgit Erwin, alias Heather O’Lance, geboren 1974 in Aachen, studierte Anglistik und Germanistik in Heidelberg und Southampton und war nach ihrem Studium als PR-Assistentin in Frankfurt am Main tätig. Heute arbeitet sie als Gymnasiallehrerin für Deutsch, Englisch und Ethik in Karlsruhe. Nachdem sie im Wurdack Verlag mehrere fantastische Romane veröffentlicht hatte, widmete sie mit ihrem Co-Autor und Ehemann Ulrich Buchhorn dem mittelalterlichen Friedrichshafen eine Krimitrilogie, deren Bände Die Herren von Buchhorn, Die Gauklerin von Buchhorn und Die Reliquie von Buchhorn im Gmeiner Verlag erschienen sind.

Nennungshäufigkeit

Hier haben wir für Sie alle Möglichkeiten der Personalisierung dieses Buches zusammengefasst. Dazu haben wir auch aufgelistet, wie häufig die entsprechenden Angaben im Buch vorkommen.

Sie brauchen nicht alle diese Möglichkeiten zu nutzen – für jede Angabe können Sie auch einfach den Vorgabewert verwenden.

Weibliche Hauptrolle
Der Vorname der weiblichen Hauptrolle ist 201 x
Der Nachname der weiblichen Hauptrolle ist 2 x
Der Rufname der weiblichen Hauptrolle ist 23 x
Die Haarfarbe der weiblichen Hauptrolle ist 1 x
Die Augenfarbe der weiblichen Hauptrolle ist 2 x
Ehemann der weiblichen Hauptrolle
Der Vorname des Ehemannes ist 2 x
Der Rufname des Ehemannes ist 4 x
Tochter der weiblichen Hauptrolle
Der Vorname der Tochter ist 418 x
Der Nachname der Tochter ist 4 x
Die Haarfarbe der Tochter ist 1 x
Die Augenfarbe der Tochter ist 1 x
Das Auto der Tochter ist ein 7 x
Der Lieblingskrimi der Tochter ist 1 x
Der Lieblingsmusiker der Tochter ist 1 x
Beste Freundin der weiblichen Hauptrolle
Der Vorname der besten Freundin ist 184 x
Der Nachname der besten Freundin ist 3 x
Die Haarfarbe der besten Freundin ist 1 x
Die Augenfarbe der besten Freundin ist 1 x
Britischer Historiker/Bekannter der Archäologin
Der Vorname des Historikers ist 50 x
Der Nachname des Historikers ist 5 x
Polizist/Bekannter der Tochter
Der Vorname des Polizisten ist 110 x
Der Nachname des Polizisten ist 16 x
Kollegin der Tochter
Der Vorname der Kollegin ist 73 x
Kollege der Tochter
Der Vorname des Kollegen ist 20 x
Patient der Tochter
Der Vorname des Patienten ist 102 x
Der Nachname des Patienten ist 49 x
Ex-Freundin des Patienten
Der Vorname der Ex-Freundin ist 79 x
Der Nachname der Ex-Freundin ist 22 x
Derzeitige Freundin des Patienten
Der Vorname der derzeitigen Freundin ist 69 x
Der Nachname der derzeitigen Freundin ist 6 x

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